
Grauen Austernseitling aus einem Supermarkt-Pilz ziehen
Notizen zu meinem kleinen Versuch, aus dem inneren Stiel eines grauen Austernseitlings aus dem Supermarkt neues Myzel auf frischem Kaffeesatz wachsen zu lassen.
Pilze züchten – eine stille Welt voller Leben
Ich mag Pilze nicht nur, weil sie gut schmecken, sondern weil sie so besonders sind.
Sie leben in einer eigenen Welt, wachsen leise unter der Erde, in morschem Holz oder zwischen Strohbündeln, die scheinbar keinen Wert mehr haben. Manche Arten mögen Dunkelheit zum Wachsen, brauchen aber Licht, um Fruchtkörper zu bilden. Manche erscheinen erst nach einem Regen, andere lassen monatelang auf sich warten. Je mehr ich lerne, desto mehr wirken Pilze wie ein Geheimnis, das die Natur nie ganz zu Ende erzählt.

Notizen zu meinem kleinen Versuch, aus dem inneren Stiel eines grauen Austernseitlings aus dem Supermarkt neues Myzel auf frischem Kaffeesatz wachsen zu lassen.

Notizen zu meinem Versuch, aus einem kräftigen Glas Körnerbrut neue F2-Pilzbrut auf Weizenkörnern zu machen, vom Einweichen bis zum weißen Myzel.

Notizen darüber, wie ich Pilzbrut auf Strohsubstrat umgesetzt, sie in Eimern, Flaschen und Gefrierbeuteln inkubiert und auf die ersten Austernseitlinge gewartet habe.

Notizen zu meinem ersten Versuch, Pilzbrut in Deutschland zu kaufen und sie auf Maiskörnern für weitere Pilzansätze zu vermehren.
🌿 Schau heute öfter in den Himmel als auf den Bildschirm.
Atme ganz langsam ein.
Jeder Samen braucht Zeit, um zu keimen.
Jede Reise beginnt mit einem sehr kleinen Schritt.
Danke, dass du dir ein wenig Zeit für diesen Garten genommen hast.